Wohin in Wien

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"Statt der Frauen" – ein Memorial

"Statt der Frauen" – ein Memorial

Wann:

  • Sa 9. Feb, 11:00 – 21:00
  • Sa 16. Feb, 11:00 – 21:00
  • Sa 23. Feb, 11:00 – 21:00
  • Fr 1. Mär, 11:00 – 21:00
  • Fr 8. Mär, 11:00 – 21:00
  • Fr 15. Mär, 11:00 – 21:00
  • Fr 22. Mär, 11:00 – 21:00
  • So 31. Mär, 11:00 – 21:00
  • Mo 1. Apr, 11:00 – 21:00
  • Sa 6. Apr, 11:00 – 21:00
  • Sa 13. Apr, 11:00 – 21:00
  • Fr 19. Apr, 11:00 – 21:00
  • Di 30. Apr, 11:00 – 21:00
  • Sa 4. Mai, 11:00 – 21:00
  • Sa 11. Mai, 11:00 – 21:00
  • Sa 18. Mai, 11:00 – 21:00
  • Sa 25. Mai, 11:00 – 21:00
  • Sa 1. Jun, 11:00 – 21:00
  • Sa 15. Jun, 11:00 – 21:00
  • So 30. Jun, 11:00 – 21:00
  • Alle Sitzungen sehen

Wo:

Blue Danube Contemporary Art, Ruth-Maier-Promenade 42, 22. Donaustadt

Altersbeschränkung:

Alle Altersklassen

Ticket Information:

  • Eintritt frei

Die digitale Kunstinitiative Memory Gaps erinnert seit 2015 – mit monatlichen Ausstellungen – an nahezu vergessene Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die Opfer der NS-Diktatur wurden.

Anstelle der Schriftstellerinnen Adele Jellinek und Ruth Maier, die Opfer der NS-Diktatur wurden, sind nach den Schriftstellern Franz Nabl und Richard Billinger, die sich mit dem NS-Regime bestens arrangierten, heute noch Straßen benannt.

Anstelle der Malerinnen Helene Taussig und Malva Schalek, die in NS-Vernichtungslagern getötet wurden, sind nach dem Kunsthistoriker Julius Schlosser, der bereits seit den 1920er Jahren durch großdeutsche Gesinnung hervortrat, und nach Josef Thorak, NSDAP-Mitglied und ein Lieblingsbildhauer Adolf Hitlers, nach wie vor Straßen in Wien bzw. Salzburg benannt. Die im Arkadenhof der Universität Wien platzierte Büste Julius Schlossers stammt gleichfalls vom Bildhauer und Günstling Hitlers, Josef Thorak.

Anstelle der Grafikerin und Innenarchitektin Friedl Dicker-Brandeis, die im Vernichtungslager Auschwitz ermordet wurde, ist nach dem Maler und Designer Carl Auböck, der sich mit dem NS-Regime arrangierte, heute noch eine Straße in Wien benannt.

Auf einer Ihrer Fotocollagen aus 1933 fügte Friedl Dicker-Brandeis den Text ein: "So sieht sie aus, mein Kind, diese Welt, da wirst Du hineingeboren, da gibt es welche, zum Scheren bestellt und welche, die werden geschoren. So sieht es aus, mein Kind, in der Welt in unsern und in andern Ländern, und wenn Dir, mein Kind, diese Welt nicht gefällt, dann musst Du sie eben ändern." Teile dieses Textes verwendete Friedl Dicker-Brandeis erneut, auf einer Postkarte aus 1942, die sie auf dem Weg nach Theresienstadt versendete.

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