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Kein Groschen, Brecht!

Kein Groschen, Brecht!

Wann:

  • Di 20. Okt, 20:00 – 21:00
  • Mi 21. Okt, 20:00 – 21:00
  • Fr 27. Nov, 20:00 – 21:00
  • Sa 28. Nov, 20:00 – 21:00
  • Sa 12. Dez, 20:00 – 21:00
  • Fr 12. Feb ’21, 20:00 – 21:00
  • Sa 13. Feb ’21, 20:00 – 21:00
  • Fr 19. Mär ’21, 20:00 – 21:00
  • Sa 20. Mär ’21, 20:00 – 21:00
  • Sa 15. Mai ’21, 20:00 – 21:00
  • Alle Sitzungen sehen

Wo:

Das OFF Theater, Kirchengasse 41, 07. Neubau

Altersbeschränkung:

Ab 16

Ticket Information:

  • Normal: €20,00
  • Senior*innen: €17,00
  • Schüler*innen, Student*innen, Zivildiener: €10,00
  • Tickets kaufen – 0676 360 62 06

Homepage:

www.off-theater.at

Kein Groschen, BRECHT!
von Ernst Kurt Weigel

„ETWAS GLANZ FÄLLT AUF JEDE“
WENN DER GROSCHEN FÄLLT

Wer kennt sie nicht, die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht? Aber wie viel weiß man über den Umgang Brechts mit den vielen Frauen in seinem Leben? Seine Musen, kreative Partnerinnen und Geliebten? Mit „Kein Groschen, BRECHT!“ leuchten Ernst Kurt Weigel und Tamara Stern hinter das Genie Brecht und verleihen jenen Frauen eine Stimme, die zu Brechts Erfolg maßgeblich beigetragen haben, ohne aber die gebührende Anerkennung dafür zu bekommen.
Ab 20. Oktober 2020 nehmen wir das viel beachtete Einpersonenstück von Ernst Kurt Weigel, gespielt von Tamara Stern im Wiener OFF THEATER wieder auf. Am Klavier Elise Mory, musikalisch völlig neu arrangiert von Imre LB und Moritz Wallmüller.

Die Frauen im Schatten des Genies ...
Brecht war bekannt für sein stürmisches Liebesleben. Aber auch dafür, jene Frauen wie selbstverständlich in seine Arbeit einzubinden und sie für sich arbeiten zu lassen. So war es beispielsweise Elisabeth Hauptmann, die Idee und Übersetzung des Originals der Dreigroschenoper lieferte und maßgeblich an der Entstehung des Textes beteiligt war. Dafür aber so gut wie keine Beachtung bekam. Auch seine zweite Frau, die Schauspielerin Helene Weigel und die Schriftstellerin Margarete Steffin ließ er über Jahrzehnte für seine Zwecke arbeiten, ohne den Ruhm mit ihnen zu teilen. Schließlich hatte Brecht eine regelrechte Schreibwerkstatt eingerichtet, in der Frauen für die Marke Brecht Texte produzierten.

"Es ist mir ein Bedürfnis, ein Licht auf all jene Frauen zu werfen, die den Namen und das Werk Brechts zu dem gemacht haben, was es ist - ein Meilenstein der Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts. Ohne sie wäre Brecht nichts. Es ist uns ein Anliegen, dass die Zuschauer das Gewusste hinterfragen und nach diesem Abend nie wieder den Namen Brecht aussprechen, ohne die vielen kreativen Frauen mitzudenken!" sagt Tamara Stern.

„Brecht verstand es prächtig, die Frauen an sich zu binden. Einerseits dadurch, dass er ihnen das Gefühl vermittelte, sie könnten die moderne Frau sein, wie sie sich Anfang des 20. Jahrhunderts gesellschaftlich zu entwickeln begann. Andererseits zog auch viele schlichtweg seine Bekanntheit an. Fragwürdig bleibt, inwieweit sie sich von ihm wirklich emanzipieren konnten. Von Margarete Steffin stammt der Satz ‚Etwas Glanz fällt auf jede’“, ergänzt E.K. Weigel.

Brechts Alter Ego Mackie Messer!
Im Stück trifft das Publikum auf eine Unbekannte. Die Frau, die niemand kennt. Die vielleicht sogar alle anderen Gefährtinnen Brechts in sich vereint. Als Teil der Geschichte, aber auch als stille Beobachterin reflektiert sie rückblickend Brechts Treiben. Sie ist Zeitzeugin und doch Außenstehende. Und erzählt dem Publikum ihre Geschichte.
Die Songs der Dreigroschenoper dienen dabei als emotionale, erzählerische Übersetzung. Denn mit Mackie Messer hat Brecht sein eigenes Alter Ego geschaffen. Und so öffnet die geniale Musik der Dreigroschenoper im dunklen elektronischen Gewand eine zweite Ebene und schlägt eine Brücke zwischen Realität und Bühne.
„Kein Groschen, Brecht!“ ist die Abrechnung der Gefährtinnen mit dem Genie, das keines wäre ohne sie.

Pressestimmen:
„Kein Groschen, Brecht! erfüllt die hohen Erwartungen, welche man mittlerweile von Tamara Stern- und Ernst Kurt Weigel-Stücken hat.“ musicalcocktail

„Empfohlen!“ FALTER

„Tamara Stern gibt mit den Stimmen der Brecht-Frauen dem Dichtergenie Saures.“ Der Standard

„Gelungen! eine „Ab-Brechtung" sozusagen.“ Wienerzeitung

„Dieses Stück geht voll auf. Den Frauen wird die Beachtung zuteil um die sie zeitlebens gebracht wurden.“ Landaus Schnellkritik

Darstellerin, Konzept: Tamara Stern, Regie, Text: Ernst Kurt Weigel, Klavier: Elise Mory, Arrangement: Imre LB & Moritz Wallmüller, Dramaturgieassistenz: Jennifer Skriwan,
Maske und Kostüm: Devi Saha, Visuals: Eni Brandner, Produktionsleitung: Monika Bangert

Koproduktion DAS OFF THEATER /*sterne*reißen*

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