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Tosca, Giacomo Puccini

Tosca, Giacomo Puccini

Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

  • Sa 9. Mai, 20:00 – 22:30
  • Sa 23. Mai, 20:00 – 22:30

Wo:

Krypta, Peterskirche Wien, Petersplatz 1010 Wien, 01. Innere Stadt Landkarte anzeigen

Altersbeschränkung:

Alle Altersklassen

Floria Tosca Magdalena Renwart
Mario Cavaradossi Sergio Tallo-Torres
Baron Scarpia Florian Pejrimovsky
Mesner/Sciarrone Jubin Amiri
Spoletta Calon Danner
Angelotti Daniel Bäumer

Chor In höchsten Tönen!

Musikalische Leitung Ekaterina Nokkert
Regie Joel A. Wolott

Tief unter der Wiener Peterskirche zeigt sich „Tosca" als spannender, fesselnder Opern-Krimi. Die international bekannten Künstler spielen das komplette Werk ohne Abstand direkt vor und zwischen ihrem Publikum. Bühne und Zuschauer sind auf einer Ebene.
Mit exquisiter, originaler Klavierbegleitung erklingt „Tosca“ so, wie Giacomo Puccini selbst sein Werk zuerst präsentierte – pur, direkt und intensiv.
Für Einsteiger wie Kenner ist “Oper in der KRYPTA” gleichermaßen geeignet. Durch die faszinierende Nähe zu den Künstlern entsteht ein Energieaustausch, der beide Seiten nachhaltig berührt. Zu erleben, wie kraftvoll und intensiv die Sängerinnen und Sänger ihre Kunst direkt vor einem zeigen, hinterlässt tiefe, unvergessliche Eindrücke.
Als kleinstes Operntheater Österreichs etabliert, bestechen die Vorstellungen in der KRYPTA durch ihre Intensität, die hohe Qualität und natürlich durch den ungewöhnlichen Spielort. Tief unter der Wiener Peterskirche gelegen, bietet der intime Saal persönliches Erleben, wie sonst kaum ein anders Theater.
Zu jeder Jahreszeit ist die KRYPTA angenehm temperiert.

Handlung:
Der Maler Mario Cavaradossi versteckt einen politischen Flüchtling vor den Häschern des Polizeichefs Baron Scarpia. Als Scarpia auf der Suche Tosca in der Kirche antrifft, schürt er ihre (unbegründete) Eifersucht. Vermutet sie doch ihren geliebten Mario in den Armen einer blonden Schönen. Empört macht Tosca sich auf, die beiden in flagranti zu ertappen. Scarpia ist von ihrem Temperament und Schönheit entflammt und lässt sie beschatten.
Am Abend zitiert er sie mit einer „Einladung“ zu sich. Der mittlerweile verhaftete Cavaradossi wird ihr vorgeführt und ihm Folter angedroht, wenn sie nicht verrät, wo der Flüchtling versteckt ist. Mario beschwört Tosca, nichts zu verraten. Bei ihrem Besuch am Nachmittag hatte sie allerdings davon erfahren. Als die Tortur unerträglich wird, hält sie nicht mehr Stand und gibt das Geheimnis Preis, um den Geliebten zu retten.
Dennoch wird Cavaradossi zum Tode verurteilt. Tosca fleht Scarpia um dessen Leben an, und dieser schlägt ihr einen Handel vor. Wenn sie ihm zu Willen ist, würde man Mario nur zum Schein erschießen. Als Beweis stellt er einen Passierschein für beide aus und instruiert mit vielsagendem Blick seinen Häscher. Als Scarpia sich siegessicher Tosca nähert, ersticht diese ihn.
Tosca sucht ihren Mario auf dem Dach der Engelsburg auf, dem Ort seiner Exekution. Aufgeregt zeigt sie ihm den Geleitbrief und erklärt, er würde nur zum Schein erschossen. Er müsse sich fallen lassen, wie ein Schauspieler. Kaum sind die Soldaten weg, würde sie zum ihm eilen, um dann Rom für immer mit ihm verlassen.
Schon erscheinen die Soldaten. Cavaradossi verweigert die Augenbinde und stellt sich vor die Gewehre. Als die Schüsse verklingen, lobt die alles beobachtende Tosca ihren Mario, der vollendet gefallen ist. Rasch läuft zu ihm, um endlich zu fliehen, um entsetzt zu verstehen, dass Scarpia sie betrogen hat. Mario Cavaradossi ist tot. Als Scarpias Häscher die Mörderin stellen wollen und näher- kommen, nimmt sie sich selbst das Leben.

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