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Who the fuck is HELGA?

Who the fuck is HELGA?

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Wann:

  • Fr 24. Sep, 19:30
  • So 26. Sep, 19:30
  • Di 28. Sep, 19:30
  • Mi 29. Sep, 19:30
  • Do 30. Sep, 19:30
  • Sa 2. Okt, 18:30
  • So 3. Okt, 19:30

Wo:

WERK X-Petersplatz, Petersplatz 1, 01. Innere Stadt

Altersbeschränkung:

Alle Altersklassen

„Den Traum hat es gegeben, und Träume, die einmal entstanden sind, hören nicht auf zu existieren. Realität kann aufhören zu existieren, kann durch eine neue Realität ausgelöscht werden. Aber Träume kann man nicht auslöschen, sie existieren in einer anderen Zeit. Das ist keine Zeit, die man in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einteilen kann.“ Heiner Müller, 1990

Who the fuck is HELGA?
Text & Inszenierung: Bärbel Strehlau
Eine Produktion von [artfusion] in Kooperation mit WERK X-Petersplatz
Uraufführung

Ein autofiktionales, politisches und interdisziplinäres Musik- und Theaterstück, von einem Land, das es nicht mehr gibt.

Premiere, am 24. September 2021, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 26.09., 28.-30.09. sowie 02. & 03.10.2021 | Beginn jeweils 19.30 Uhr, ausgenommen 02.10. Beginn 18.30 Uhr, da im Anschluss an die Vorstellung um 21.00 Uhr der Expert*innentalk „UND MORGEN RETTEN WIR DIE WELT“ stattfindet

EINE REISE DURCH DAS INNERE UNIVERSUM EINER STASI-AKTE
Die Autorin und Regisseurin Bärbel Strehlau – 1969 in Ostberlin geboren – fühlt mit ihrem autobiographischen Stück zurück auf ein ganz normales Leben in der DDR. Sie kreiert persönliche Einblicke in die widersprüchlichen Ereignisse von 1989/90. Getrieben von der Sehnsucht, die DDR zu reformieren, muss sie verzweifelt erkennen, dass mit der gefeierten Einigung nichts von ihrem Land und seiner Vision übrig geblieben ist. 2015 beantragte sie ihre STASI-AKTE. Geblieben sind 43 Seiten, der Rest wurde durch Schreddermaschinen gejagt und landete auf dem Haufen der Geschichte. Die geheime Akte namens „HELGA“ gibt Auskunft, dass die Eltern mit der Staatssicherheit der DDR kooperierten. Aber was hatte es mit ihr zu tun? Die Akte, großteils mit Balken geschwärzt, dient als Matrix für ihre Inszenierung. Fiktionales und Fabelhaftes schreibt sich als Dichtung in die Leerstellen und rekonstruiert die Erinnerungsräume eines unwiederbringlich verschwundenen Landes anhand ihrer eigenen Familiengeschichte neu.

CAST:
Mit: Maria Spanring, Sabrina Strehl, Christian Himmelbauer
Komposition und Sound: Holger Bey
Bühne, Kostüm und Maskenbau: Heike Mirbach
Dramaturgische Beratung: Iris Harter
Produktionsleitung: Simon Hajos
Regieassistenz: Juri Zanger
Ausstattungsassistenz: Michael Liszt
Konzept, Text und Inszenierung: Bärbel Strehlau

Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien, dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport sowie der Deutschen Botschaft Wien.

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