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Jugend ohne Gott

Jugend ohne Gott

Wann:

  • Mi 21. Sep, 19:30 – 21:00
  • Do 22. Sep, 10:00 – 10:30
  • Do 22. Sep, 19:30 – 21:00
  • Fr 23. Sep, 10:00 – 11:30
  • Fr 23. Sep, 19:30 – 21:00
  • Do 29. Sep, 10:00 – 11:30
  • Do 29. Sep, 19:30 – 21:00
  • Fr 30. Sep, 10:00 – 11:30
  • Fr 30. Sep, 19:30 – 21:00
  • Alle Sitzungen sehen

Wo:

TheaterArche, Münzwardeingasse 2a, 06. Mariahilf Landkarte anzeigen

Altersbeschränkung:

Ab 16

Ticket Information:

  • Kartenpreis: €20,00
  • Kartenpreis ermäßigt: €15,00
  • Kartenpreis Schüler*innen: €10,00
  • Tickets kaufen – +436608672446

JUGEND ohne GOTT
frei nach dem Roman von Ödön von Horváth

„Und seine Liebe zur Wirklichkeit war nur der Hass auf die Wahrheit.“

STÜCK
Ort: Internat
Zeit: jetzt

Fünf Schüler*innen stehen in mehreren Fächern auf der Abschussliste und haben die Aufgabe, gemeinsam ein 20-minütiges Referat über Horvaths „Jugend ohne Gott“ für die Schule vorzubereiten. Nach heftigen Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten, jeder will das Referat anders gestalten, entscheiden sie ihre Arbeit als Performance zu präsentieren. Doch alles kommt anders. Ein Mordanschlag beendet das Spiel.

Das Stück „JUGEND ohne GOTT“ (frei nach dem Roman von Ödön von Horváth) erzählt über fünf junge Menschen, die bei der Bewältigung einer Aufgabe nach anfänglichen Konflikten und aberwitzigen Intermezzi einen Sinn bekommen für politisches Bewusstsein und für Nächstenliebe.

„Die Dramatisierung von Karl Wozek ist keineswegs eine Dramatisierung des Romans Wort für Wort, sondern eine versinnbildlichte. Er verlegt die Figuren in ein Internat der heutigen Zeit und legt den Roman „Jugend ohne Gott“ von Ödön von Horváth im Rahmen einer Referatsarbeit als Konfrontationsthema dar. Der Handlungsaufbau und die Figurenzeichnungen lassen immer wieder Parallelen zum Roman erkennen, dennoch hat das Stück ein ganz besonderes Eigenleben und entwickelt sich von Anfang an zu einer völlig neuen Geschichte.
Karl Wozek über seine Arbeit: Das Stück ist einerseits eine Art radikale Aktualisierung des Romans, anderseits auch dessen Aufarbeitung.
Aufgrund der sprachlichen Anpassung hält er der Gesellschaft von heute den Spiegel vor und stellt Charaktere auf die Bühne, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Die jungen Protagonisten im Stück agieren aus einer Ehrlichkeit heraus, die manchmal schon an Brutalität grenzt. Dass die Liebe, besser gesagt, die Sehnsucht nach Liebe, der Antrieb ihres Handelns ist, würden sie, wäre es ihnen bewusst, nie zugeben.

JUGEND ohne GOTT schafft eine Atmosphäre, in welcher das Gute und das Böse oftmals Hand in Hand gehen. Was ist richtig? Was falsch? Wer kennt die Wahrheit?“
Corrina Harrer, MA

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