Wohin in Wien

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ZAK | zentrum: UFO | ultra fett original

Wann:

  • Mo 24. Jan, 19:30 – 21:00
  • Di 25. Jan, 19:30 – 21:00
  • Mi 26. Jan, 19:30 – 21:00
  • Do 27. Jan, 19:30 – 21:00
  • Fr 28. Jan, 19:30 – 21:00
  • Sa 29. Jan, 19:30 – 21:00
  • Di 1. Feb, 19:30 – 21:00
  • Mi 2. Feb, 19:30 – 21:00
  • Do 3. Feb, 19:30 – 21:00
  • Fr 4. Feb, 19:30 – 21:00
  • Sa 5. Feb, 19:30 – 21:00
  • Alle Sitzungen sehen

Wo:

Bar&Co Theater Drachengasse, Fleischmarkt 22, 01. Innere Stadt Landkarte anzeigen

Altersbeschränkung:

Ab 16

Ticket Information:

ZAK | zentrum für antidisziplinäre kunst präsentiert:
UFO | ultra fett original
Jurypreis des Nachwuchswettbewerbs 2020/21
Uraufführung
Eine Koproduktion mit Theater Drachengasse

Das Wahrzeichen Österreichs ist ein kulinarisch eingebürgerter Diebstahl. Oswald Wiener zieht Parallelen: Das Schnitzel ist eigentlich wie der Wiener selbst, man kann alles unter einer Panier verstecken. Warum Schnitzelursprungsnarrative wie jenes vom Feldmarschall Radetzky und seinem Cotoletta Milanese oder die Herkunftsgeschichte aus dem alten Byzanz so heiß debattiert sind? Wann das Wiener Schnitzel zum Götzenbild geschmackloser Wahlsprüche populistischer Politik wurde? Wodurch es in unterschiedlichen Kontexten wie Klimakrise, Migration oder Kapitalismuskritik zu Religion und flachsiger, trockener, fader Weltanschauung mutiert? All diese Fragen werden in UFO / ultra fett original nicht beantwortet. Die sakrale Räumlichkeit des Theater Drachengasse wird Schauplatz einer surrealen Schnitzelprozession, die den österreichischen Schnitzelfetischismus ad absurdum führt und von dessen Vor- und Nachgeschmack eingenommen. UFO / ultra fett original ist das Paniertsein an sich, der kollektive Verdauungsgang des unschuldigen Fleisches in seiner dreifaltigen Umhüllung: Mehl – Ei – Brösel.

Die rauschhafte Bilderflut, der kreatürliche wie teilweise auch verstörende Hör- und Sehgenuss bearbeitet, reizt und massiert gleichsam unser gesamtes Sensorium durch das Zusammenspiel der Performancekomponenten, welche wie Signale durch uns hinweg- und hindurchjagen, um uns angesteckt von der Erregung mit dem Gedanken zurückzulassen: „Was auch immer das war, ich will mehr davon!“

Aus der Jurybegründung

Ein Projekt von Desi Bonato, Jessica Comis, Aurelia van Kempen, Eva Sommer

Foto: Andreas Friess

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